Land und Wirtschaft

Seit es Schloss Hohenkammer gibt, gibt es auch das zugehörige Schlossgut. Seinen Namen hat es von einem Waldstück, das wegen seiner Eichen, „Das Eichet“ genannt wurde. Die Wirtschaftsgebäude des Eichethof waren bis 1982 noch in unmittelbarer Schlossnähe. Sie sind dann verlegt worden und bilden heute das Zentrum des Gutes. 300 Hektar Land und 500 Hektar Wald gehören dazu.
 

Nachhaltig erfolgreich

Eichethof ist heute ein konsequent ökologisch betriebenes Gut. So konsequent, dass es 2002 dem Betriebsleiter Helmut Steber gelang in „Ökoland Offensive“ des Bundeswirtschaftsministeriums als Demonstrationsbetrieb aufgenommen zu werden.

Die Landwirtschaft ist auf Saatgut ausgerichtet. Auf ökologisches Saatgut, das in Ökobetrieben verwendet wird. Zudem gibt es eine Putenzucht. Es sind „Bronze-Puten“, eine robuste Rasse, die ökologisch gefüttert und freilaufend gehalten werden können. Im Gegensatz zu anderen hoch gezüchteten Rassen.

Feine Speiseöle und edle Schnäpse gehören zu den Premium-Produkten
des Gutes. Der gute Geist von Äpfeln, Zwetschgen und Quitten stammt von den 1000 Obstbäumen des Guthofs.

Und? Lohnt sich das Prinzip Nachhaltigkeit eigentlich? Ja – Gut Eichethof ist nachhaltig erfolgreich.
 

Mit viel Energie

Auch die Energiebilanz von Eichethof kann sich sehen lassen. 250 KW Biogas werden
produziert und 250 KW gehen ins Stromnetz. Ein Blockheizkraftwerk versorgt das Schloss mit aller Wärme, die es braucht. Es sind vornehmlich Holzhackschnitzel aus den eigenen Wälder, die diesen Energiebedarf decken. Eine 2 km-lange Leitung vom
Werk bis zum Schloss macht die gesamte Schlossanlage unabhängig von weiterer
Energieversorgung.

 
 

Eichethof liegt in „Naturland“

Naturland® ist ein Netzwerk von Biohöfen,
dem sich das Schlossgut angeschlossen
hat. Ganzheitlich denken und ökologisch
nachhaltig wirtschaften ist das gemeinsame
Credo.
Naturland®