Hohenkammer hat tiefe Wurzeln in einem
alten keltischen Siedlungsgebiet. 784 wird
es zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das
ist eine Vergangenheit, die Respekt fordert
und für die Zukunft verpflichtet.
alten keltischen Siedlungsgebiet. 784 wird
es zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das
ist eine Vergangenheit, die Respekt fordert
und für die Zukunft verpflichtet.
Geschichte – im Zeitraffer
Es sind die Herren von Camer, die 1042 dem Ort „Hohencamer“ ihren Namen geben und hier ein Schloss errichten. Mehr als 500 Jahre leben die von Camer hier.
Abgelöst von den Freiherren von Haslang, denen 1648 -in den letzten Tagen des
Dreißigjährigen Krieges – das Schloss bis auf die Mauern niedergebrannt wurde.
Mit dem Wiederaufbau bekam das Schloss seine heutige Gestalt im bayerischen Renaissance-Stil. Die von Haslangs verbrachten rund 250 Jahre auf ihrem Schloss – bis es 1804 in den Besitz der Familie von Preysing überging. Von da an werden die Zeiträume der Inbesitznahmen kürzer. Den Preysings folgten die Herren von Cotta. Die wiederum wurden von den von Vequels abgelöst. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss zum Sitz der Bayerischen Raiffeisen Zentralgenossenschaft. Sie zog 1917 nach Hohenkammer.
Seine neue und endgültige Bestimmung bekam das Schloss, als es 1973 in ein Schulungszentrum umgewandelt wurde. Hier knüpft die Münchener Rück an,
die Schloss Hohenkammer 2003 als Seminarzentrum übernimmt.
Abgelöst von den Freiherren von Haslang, denen 1648 -in den letzten Tagen des
Dreißigjährigen Krieges – das Schloss bis auf die Mauern niedergebrannt wurde.
Mit dem Wiederaufbau bekam das Schloss seine heutige Gestalt im bayerischen Renaissance-Stil. Die von Haslangs verbrachten rund 250 Jahre auf ihrem Schloss – bis es 1804 in den Besitz der Familie von Preysing überging. Von da an werden die Zeiträume der Inbesitznahmen kürzer. Den Preysings folgten die Herren von Cotta. Die wiederum wurden von den von Vequels abgelöst. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss zum Sitz der Bayerischen Raiffeisen Zentralgenossenschaft. Sie zog 1917 nach Hohenkammer.
Seine neue und endgültige Bestimmung bekam das Schloss, als es 1973 in ein Schulungszentrum umgewandelt wurde. Hier knüpft die Münchener Rück an,
die Schloss Hohenkammer 2003 als Seminarzentrum übernimmt.
Kunst – aber anders
Wer glaubt, Kunst müsse sich in Schlössern schwer gerahmt und ehrwürdig an den Wänden darbieten, wird auf Schloss Hohenkammer keine finden. Stattdessen begegnet er einer Wiederbelebung der Wandmalerei, wie sie in der Renaissance üblich war. Zum Beispiel der Textskulptur von Lawrence Weiner in der ehemaligen Schlosskapelle. Oder den luftigen, vegetativen Wandmalereien von Martin Schwenk. Zum künstlerischen Begleiter der Besucher wird Hamish Fulton. Fünfundsechzig Einzelwerke aus seiner Erkundung aller vier Himmelsrichtungen finden sich im Gästehaus in den Zimmern. Das große Wandgemälde im Eingangsbereich hinterlässt uns der Künstler als Botschaft.
Kultur – selber machen
Den Renaissance-Hof von Schloss Hohenkammer sehen und ein Bachkonzert hören – gehört das nicht zusammen? Doch nicht nur der Hof, die gesamte Schlossanlage bietet wunderbare Möglichkeiten für Vorführungen und Veranstaltungen aller Art. Wenn Sie Ihr Seminar oder Ihre Veranstaltungen mit einem erinnerungswürdigen Schlusspunkt krönen wollen, steht Ihnen unser Beratungsteam gerne zur Verfügung.